Riesiger Beifall für den "Bauern-Nero" (1/1/2012)

Mit Autor Ralf Kaspari hatte
Spielleiter Peter Vogl einen bisher noch nicht gespielten Verfasser ausgewählt
und der rauschende Erfolg der Premiere des Stücks „Der Bauern-Nero“ gab ihm
recht: Spritzige bis deftige Dialoge, voll mit hintergründigem Humor und
gespickt mit Situationskomik, die von den neun Darstellern perfekt
herausgespielt wurde. In der Bauernfamilie Bergmann wird heftig gestritten,
denn der Hausherr (Hans Bauer) wehrt sich gegen die Öko-Pläne seiner
ehrgeizigen Tochter Marion (Doris Trum). Zusammen mit Bürgermeister Stadler
(Peter Vogl) hat er bisher alles so schön regeln können, aber seit die örtliche
Bank mit der akkuraten Filialleiterin Musweiler-Blankenrath (Ingrid Bauer)
Bergmanns wahre finanzielle Lage offen gelegt hat, ist Feuer auf dem Dach.
Beim Bau der neuen Maschinenhalle
war der Bagger auf Reste einer römischen Villa gestoßen, worauf die resolute
Archäologin Steinbeisser (Bettina Brückl) mit ihrem Assistenten Weiler
(Christian Triffo) auftritt. Schon träumt der Bauer von einer Zukunft als
Nero-Darsteller im Römer-Museum, aber Sohn Thomas (Korbinian Schweighofer)
rotiert und auch der Bäuerin (Brigitte Stadler) wird alles zu viel; sie fährt
zu ihrer Schwester. Die Studentin Marlies (Manuela Nagl) hilft aus, entzündet
aber in Marion eine rasende Eifersucht. Wie gut, dass eine unverhoffte Erbschaft
für ein happy end sorgt!