Bayern - Böhmen
Arnbruck – wichtige Station an uralten Handelswegen zwischen Bayern und Böhmen

Salzstraßen Ende 16. Jhdt. (Quelle: Staatsarchiv München)
Seit 1993 pflegen die Volksschule Arnbruck und die Základní Skola T.G.Masaryka Susice eine intensive Schulpartnerschaft. Sie war Grundlage für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, mit der das Festspiel-Projekt entwickelt und realisiert wurde.


Aktuelles Projekt: Historische Handelswege

Die beiden befreundeten Schulen widmeten sich begleitend zu den Festspielvorbereitungen der heimat-geschichtlichen Erkundung der uralten Handelswege zwischen Bayern und Böhmen (siehe Karte).
Am 5. Juni 2008 wanderten die Grundschüler aus Arnbruck und Susice gemeinsam ein Stück auf dem Gunthersteig bei Dobra Voda / Gutwasser. Sie besuchten die Guntherkapelle und den Guntherstein.
Die Lehrer vermittelten den Kindern aber auch die Geschichte des 20. Jahrhunderts, das unsägliches Leid über Deutsche und Tschechen brachte, beim Besuch des Museums Adler in Dobra Voda und der Synagoge in Hartmanice / Hartmannitz.
Auch im Frühjahr 2010 stehen die historischen Handelswege zwischen Bayern und Böhmen im Mittelpunkt einer heimatgeschichtlichen Exkursion. Am Freitag 14. Mai 2010 fahren zwei Klassen aus Arnbruck auf Einladung der Masarykschule Susice in das Nachbarland.

Mitwirkung beider Schulen am Festspiel

Beim Festspiel „Das gläserne Brot“ wirkten Lehrer und Kinder aus der Grundschule Arnbruck und der Masarykschule Susice mit.
Letztere kamen am Freitag, 11. September 2009 zum „Böhmischen Tag“ als Gäste der Grundschule, die zu diesem Zeitpunkt noch Ferien hatte. Direktor Dr. Richard Smola und Rektor Hans Weiß vereinbarten, dass die tschechischen Kinder am Vormittag empfangen werden und die Zeit mit Besichtigungen und dem Besuch des Panoramabades verbringen.
Deutschlehrerin Jirina Safarová, Rektor Edmund Stern,
Regisseur Peter Vogl und Direktor Dr. Richard Smola
Am Nachmittag hatten die mitspielenden Schüler und Lehrer eine Probe unter Leitung von Regisseur Peter Vogl. Bei der Vorstellung um 20 Uhr spielten die Gäste in den Szenen 1, 7 und 10 aktiv mit: "Häscher", „In Graf Arnos Welt“ (auf der Grafenburg von Bogen) und „Markttreiben“.
Die EUREGIO förderte das Festspiel im Rahmen des Förderprogramms
Ziel 3 (INTERREG) IV A als hervorragendes Mittel einer grenzüberschreitenden Kooperation.
www.euregio-bayern.de