Die Geschichte Arnbrucks
1209 wurde „anprukke“ zum ersten Mal in einer Urkunde genannt, in der die Grafen von Bogen Dorf und Kirche dem Kloster Niederalteich übereigneten. Arnbruck war, so steht im neuen Heimatbuch von Sven Bauer zu lesen, damals schon ein richtiges Pfarr- und Bauerndorf mit 22 Gütern, darunter eine Mühle und eine Pfarrkirche. Sven Bauer vermutet die wirkliche Gründung wesentlich früher. Arnbruck war auf den uralten Handelswegen zwischen Bayern und Böhmen eine wichtige Station, gelegen an einer „Beystraß“ des „Baierwegs“ zwischen dem Donautal und den böhmischen Städten Pilsen, Klattau und Schüttenhofen; in Arnbruck kreuzten sich schon 1595 Wege, die aus dem Donauraum hinüber nach Böhmen führten.
